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Beirat

Der zehnköpfige Beirat namhafter Expert_innen aus Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen berät das Projektteam in inhaltlichen und strategischen Fragen.
Er kommt zweimal im Jahr zusammen.

Dr. Hermann E. Ott – Schirmherr und Vorsitzender des Beirats

Jg. 1961, Senior Advisor für Globale Nachhaltigkeits- und Wohlfahrtsstrategien beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Honorarprofessur an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Von 1994 bis 2009 für das Wuppertal Institut tätig, u.a. als Leiter der Abteilung Klimapolitik (ab 1998) und als Gründer und Leiter des Berliner Büros (ab 2004). Zuvor Rechtsanwalt in Umwelt- und Strafsachen. Von 2009 bis 2013 Mitglied des Bundestages und Klimapolitischer Sprecher für B90/Grüne, Obmann der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ sowie Leiter von deren Projektgruppe zur Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum. Heute stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung. Veröffentlichung mehrerer Bücher, wissenschaftlicher und allgemeiner Artikel in deutschen und englischen Fachzeitschriften sowie populärwissenschaftlichen Zeitschriften und Blogs zu Fragen der Umwelt- und Klimapolitik sowie des nachhaltigen Regierens. Von 2001 bis 2007 ehrenamtlicher Aufsichtsrat von Greenpeace Deutschland. Volljurist, Promotion an der Freien Universität Berlin zu „Umweltregimen im Völkerrecht“. Webseite: www.hermann-e-ott.de.

Prof. Dr. Ulrich Brand

Jg. 1967. Professur für Internationale Politik der Universität Wien seit 2007.
Dr. habil., Dipl.-Politologe, Dipl.-Betriebswirt (BA), Studium der Betriebswirtschaft an der Berufsakademie Ravensburg (Schwerpunkt Tourismus, Diplom 1989), der Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt/M., Berlin und Buenos Aires (Diplom 1996), Promotion mit einer Arbeit zum Verhältnis von Staat und Nichtregierungsorganisationen in der internationalen Umweltpolitik (2000), Habilitation „Die politische Form der Globalisierung. Soziale Kräfte und Institutionen im internationalisierten Staat“ (2006).

Gerolf Hanke

Jg. 1984. Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Wachstumswende e.V. (Projektträger), Mitglied im Vorstand der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (Projektpartner). Studium der Soziologe in Freiburg (Magister 2012), Träger des Kapp-Forschungspreises für Ökologische Ökonomie (2012), derzeit Promovent in Oldenburg zum transformativen Potenzial suffizienter Praktiken, Stipendiat der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Daniel Jüttner

Jg. 1983. Referent für sozial-ökologische Transformation und nachhaltige Entwicklungsziele bei Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und Sprecher der VENRO AG Agenda 2030. Derzeit besonders im Fokus seiner Arbeit: Die nationalen, europäischen und internationalen Prozesse zur Umsetzung der Agenda 2030 sowie das Thema sozial-ökologische Transformation im Kontext internationaler Entwicklungszusammenarbeit.

Theresa Klostermeyer

Jg. 1984. Referentin für sozial-ökologische Transformation beim Deutschen Naturschutzring (DNR) seit 2012, aktuell Koordination des Projekts „Lust auf Zukunft. Studium der Soziologie, Politikwissenschaften und Philosophie in Münster und Lausanne. Engagement in entwicklungspolitischen und globalisierungskritischen Kontexten.

Thomas Korbun

Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) seit 1999. Sprecher des „Ecological Research Networks“ (Ecornet) seit 2012. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des oekom-Verlags. Diplombiologe und Studium des Öffentlichen Rechts sowie der Psychologie in Frankfurt und Marburg.

Prof. Dr. Reinhard Loske

Jg. 1959. Professor für Nachhaltigkeit und Transformationsdynamik an der Universität Witten/Herdecke seit April 2013. Seit 04/2012: Freiberufliche Beratungstätigkeit, u.a. für die GIZ in Südafrika und Libyen, und die GLS-Bank Bochum. Von 2000-2013: Privatdozent für Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin (nebenberuflich). 2007-2011: Senator der Freien Hansestadt Bremen. 1998-2007: Mitglied des Deutschen Bundestages (diverse Funktionen in der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen). 1992-1998: Projektleiter für „Klimapolitik“ und Leiter der interdisziplinären Forschungsgruppe „Zukunftsfähiges Deutschland“ am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH, Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen. 1990-1991: Wissenschaftler am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung IÖW in Berlin, Leiter des Forschungsfeldes „Klimapolitik“. 1987-90: Referent im Deutschen Bundestag, Fraktion Die Grünen, Bonn, Enquete-Kommission „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“.
Webseite: http://www.loske.de/

Dr. Steffi Ober

Steffi Ober ist Initiatorin und Leiterin des Projektes Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende. Sie ist promovierte Tierärztin mit einem Master in Public Policy der Humboldt-Viadrina School of Governance. Seit 2004 ist Steffi Ober für den Naturschutzbund NABU tätig. Von 1998 bis 2002 war sie Landesvorsitzende von Bündnis 90 /Die Grünen in Rheinland-Pfalz. Sie ist Gastdozentin im Kooperationsstudiengang Master of Public Policy der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde.

Prof. Dr. André Reichel

André Reichel ist Professor für Critical Management & Sustainable Development an der Karlshochschule International University (Karlsruhe). Vorher war er Research Fellow am Europäischen Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung der Zeppelin Universität (Friedrichshafen). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der betriebswirtschaftlichen Perspektive auf die Postwachstumsökonomie. Webseite: http://www.andrereichel.de

Dr. Norbert Reuter

Jg. 1960, Volkswirt und seit 2002 Mitglied im ver.di Bundesvorstand. Lehrtätigkeit an der RWTH Aachen. Forschungsschwerpunkte: Bereichen Wachstum, Strukturwandel, Verteilung und demografische Entwicklung. War Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (Memorandumgruppe) sowie von 2011 bis 2013 sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität. Veröffentlichung zahlreicher Schriften zur institutionellen Ökonomik, Arbeitsmarktpolitik, Wachstumstheorie und -politik und zur wirtschaftlichen Entwicklung von Industriegesellschaften

Barbara Unmüßig

Jg. 1956. Politologin. Seit Mai 2002 im Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Gemeinsame Leitung mit Ralf Fücks. Verantwortung für die internationale Arbeit der Stiftung und die thematischen Schwerpunkte gerechte Globalisierung, Menschen- und Frauenrechte, internationale Klima-, Ressourcen- und Agrarpolitik sowie Demokratieförderung. Seit 2013 Mitglied im Kuratorium des Forums Nachhaltig Wirtschaften. Gründungsmitglied und bis 2002 die Sprecherin des Forums Umwelt & Entwicklung. Gründungsmitglied des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR). Seit den 90er Jahren Arbeit in nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen. Autorin zahlreicher Buch- und Zeitschriftenbeiträge. Zusammen mit Lili Fuhr und Thomas Fatheuer Autorin des Buchs „Kritik der Grünen Ökonomie“.

Prof. Dr. Angelika Zahrnt

Jg. 1944. Volkswirtin und Systemanalytikerin. Sie war von 1998 bis 2007 BUND-Vorsitzende. Seit 2007 ist sie Ehrenvorsitzende des BUND. Angelika Zahrnt gehörte von 2001 bis 2013 dem Rat für Nachhaltige Entwicklung an. 2009 verlieh ihr Bundespräsident Horst Köhler den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Im gleichen Jahr bekam sie den Ehrentitel „Professorin“ vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günter Oettinger verliehen. 2013 wurde Angelika Zahrnt von Bundespräsident Joachim Gauck mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse für ihr langjähriges umweltpolitisches Engagement geehrt.

Dr. Roland Zieschank

Seit 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für Umweltpolitik der FU Berlin (FFU). Arbeitsschwerpunkte: Umweltberichterstattung und Entwicklung nationaler Umweltindikatoren – einschließlich der Ressourcen und Restriktionen von Informationssystemen – sowie nationale Nachhaltigkeitsstrategien, Möglichkeiten der Integration von Umweltaspekten in die Entscheidungen gesellschaftlicher Akteursgruppen (u.a. durch „Stakeholder-Dialoge“) und alternative Wachstums- bzw. Wohlfahrtskonzepte. Zusammenarbeit mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS). Vorherige Arbeitgeber: das Umweltbundesamt, die TU Berlin und das Wissenschaftszentrum Berlin.

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