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  • 17. Dezember 2016

Podiumsdiskussion: Politik ohne Wachstum

Podiumsdiskussion: Politik ohne Wachstum

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15.12.2016

Öffentliche Auftaktveranstaltung

Podiumsdiskussion
Politik ohne Wachstum

Zeit: Am 15. Dezember 2016, Beginn um 18:30h mit Suppe, Salaten & Wraps, 19h Diskussion
ACHTUNG: ORTSÄNDERUNG!
Neu: NABU, Charitéstraße 3 – 10117 Berlin

Auf dem Podium:

  • Sabine Leidig (MdB, Die Linke)
  • Prof. Dr. Angelika Zahrnt (Ökonomin, Ehrenvorsitzende des BUND)
  • Prof. Dr. Sebastian Dullien (Professor für VWL an der HTW Berlin, Journalist)
  • Nina Treu (Konzeptwerk Neue Ökonomie)

Moderation:

  • Prof. Dr. Hermann Ott (Wuppertal Institut)

Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung durchgeführt.
Wir bitten um eine Anmeldung bei: Miriam Boschmann, boschmann@fokus-wachstumswende.de

Flyer Podiumsdiskussion.pdf – NEUER ORT!

Worum wird es gehen?

Die globalen umweltpolitischen Meilensteine des letzten Jahres, sowohl die sog. «Sustainable Development Goals» als auch das Pariser Klima-Abkommen, setzen auf Wirtschaftswachstum zur Lösung der globalen Krisen. National wie global setzt die Politik weiterhin auf das Wachstumsparadigma (sowohl auf der wirtschaftspolitischen, als auch auf der umweltpolitischen Ebene). Die vom Wirtschaftswachstum abhängigen gesellschaftlichen Strukturen und Denkmuster werden nicht hinterfragt.

National und international regt sich jedoch immer mehr Unverständnis angesichts dieser Ignoranz gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen und den gesellschaftlichen sowie natürlichen Realitäten. Der gesellschaftliche Debattenstand war schon weiter, wie die von allen Fraktionen des Bundestages getragenen Ergebnisse der «Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität» zeigen. Wissenschaftler-_innen, Akteure aus zivilgesellschaftlichen Verbänden, aber auch Politiker_innen und Bürger_innen sind immer stärker davon überzeugt, dass unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht zukunftsfähig ist. Daher fordern sie zumindest wachstumsunabhängige Institutionen und Politiken für ein nachhaltiges und gerechtes Miteinander auf der Erde. Diese Erkenntnis ist Konsens im Kreis des Netzwerks «Zivile Enquete Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität», das auf der Degrowth-Konferenz 2014 von Hermann Ott als ehemaligem Mitglied der Bundestags-Enquete ins Leben gerufen wurde. Die streitbare Frage ist nicht die nach dem ‚Ob‘ von Wachstumsunabhängigkeit und -kritik, sondern nach dem ‚Wie‘:

  • Wie können wachstumsunabhängige gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Strukturen und Institutionen geschaffen werden?
  • Welchen Beitrag kann die Politik zu einer sozial-ökologischen Transformation leisten?
  • An welche gesellschaftlichen Erzählungen kann die Vision einer Postwachstumsgesellschaft anschließen, damit die wachstumskritische Debatte Anschluss an breiter diskutierte Fragen einer gesellschaftlichen Transformation findet?

Diese Fragen sollen mit Vertreter_innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Projekts «Fokus Wachstumswende» diskutiert werden. Zentrales Ziel des aus der «Zivilen Enquete» entstandenen Projekts ist, im Netzwerk gemeinsam Vorschläge für Politikmaßnahmen zu entwickeln, die den Weg in eine Postwachstumsgesellschaft ebnen und diese an Politik und Öffentlichkeit zu kommunizieren. Die «Zivile Enquete» sowie das Projekt «Fokus Wachstumswende» stellen sich auf dieser Veranstaltung der Öffentlichkeit vor und bieten Raum für eine konstruktive Diskussion zu wachstums-kritischen Fragen. Nah am politischen Geschehen der Hauptstadt soll hiermit ein Debattenraum mit einschlägigen Expert_innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen entstehen. Eine Beteiligung aus den Reihen des Publikums wird durch die Öffnung des Podiums (Fishbowl-Methode) ermöglicht

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