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Workshop: Postwachstum & Rechtspopulismus

Bericht: WS3_Postwachstum und Rechtspopulismus

Präsentation: Postwachstum und Populismus

In diesem Workshop wollen wir uns zunächst anhand eigener Erfahrungen und einiger Aussagen rechter „Wachstumskritiker:innen“ fragen, was wirklich dran ist an der immer wieder gehörten These, „die Wachstumskritik“ werde durch den Rechtspopulismus vereinnahmt. Welche Aspekte wachstumskritischer Positionen sind es, die von rechten Akteuren aufgegriffen werden, und welche nicht? Und sind es wirklich populistische Positionen, in die diese Versatzstücke integriert werden, oder ist nicht gerade die Logik des Populismus darauf angewiesen, die Wünsche und Ansprüche des Publikums durch Versprechen zu bedienen, die nur durch Wachstum einzulösen sind? Welche Spielarten rechten Denkens sind es dann, die solchen Positionen zuneigen, und wie kommt es, dass die Wachstumskritik in Teilen attraktiv für sie ist? Vor diesem Hintergrund werden wir uns schließlich fragen, was Wachstumskritiker:innen tun können: Wie lässt sich eine emanzipatorische Kritik der Wachstumsgesellschaft so formulieren, dass sie gegen solche Vereinnahmungsversuche immun ist? Und welche Bündnisse sollten Wachstumskritiker:innen suchen, um das deutlicher werden zu lassen?

Mit: Dr. Dennis Eversberg, Postwachstums-Kolleg Uni Jena

Datum: 12.7.2017, 16.00 – 18.00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

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